In der Prinzregentenstraße errichtete sich der "Malerfürst" Franz von Stuck ein beeindruckendes Wohn- und Atelierhaus. Heute ist die Villa Stuck eines der bedeutendsten existierenden Künstlerhäuser in Europa. Die luxuriösen Räume geben authentische Einblicke in Architektur, Leben, Kunst und Musik von Stucks, der eng mit der Jugendstil-Bewegung verbunden ist. Ein besonderes Highlight ist die Decke im Musikzimmer, die als Himmelsgewölbe mit goldenen Sternen und Sternzeichen versehen ist. Beim Rundgang sind viele Werke des Hausherrn zu entdecken, darunter Gemälde wie "Sünde", das 1893 eine Provokation war. Vorgestellt wird auch das "Damenportrait à la japonaise", eine Neuerwerbung der Sammlung. Die Entstehungsgeschichte des Werks erzählt viel über die Arbeitsweise von Stucks, aber auch in den Zeitgeist der Münchner Bohème am Ende des 19. Jahrhunderts.
Treffpunkt im Eingangsbereich. Vor Ort ist noch Eintritt zu zahlen.
Bitte planen Sie vor Führungsbeginn Zeit für Garderobe und Ticketkauf ein.