Bayerns Rechtsgeschichte - Der Münchner Justizpalast
Vor 130 Jahren, zur Regierungszeit des Prinzregenten
Luitpold, baute der Münchner Architekt Friedrich von
Thiersch den gewaltigen Justizpalast. Seither dominiert
die neobarocke Fassade das Stadtbild am Karlsplatz.
Bis heute beherbergt das imposante Gebäude das
Staatsministerium der Justiz und bildet somit den
zentralen Ort der bayerischen Rechtsprechung. Doch
auch die meisten Kammern des Landgerichts München
1 sind hier untergebracht, ebenso der Bayerische
Verfassungsgerichtshof und das Oberlandesgericht.
Besondere Aufmerksamkeit verdient der Raum, in dem
1943 die Prozesse gegen die Mitglieder der
Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ vor dem
Volksgerichtshof stattfanden. Das Versagen der Justiz
während der Zeit den Nationalsozialismus bildet einen
wichtigen Hintergrund bei der Formulierung des
Grundgesetzes 1948.
Treffpunkt: Eingang Justizpalast, Prielmayerstraße 7
Bitte beachten: Es findet eine Einlasskontrolle statt,
dazu ist ein gültiger Personalausweis mitzuführen.
| 1 Nachmittag, 22.04.2027 Donnerstag, 13:00 - 15:00 Uhr |
| 1 Termin(e) |
| | Georg Reichlmayr |
| | 262N1051 |
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| | 19,80 € (nicht rabattierbar) |