Über 200 Jahre ist die prächtige Eiche alt, die in einer waldreichen Gegend von Zentralfrankreich am Ufer eines kleinen Sees steht. Sie ist Mittelpunkt und Schauplatz vielfachen Lebens. Von den Wurzeln bis zur Krone bietet dieses Ökosystem einem unglaublichen Artenreichtum Heimat und Zuflucht: Eichelhäher und Eichhörnchen, Waldmaus und Buntspecht, Rüsselkäfer und Kleiber, Äskulapnatter und Rotkehlchen. In der Umgebung leben Wildschwein und Reh, Hirsch und Dachs, Fuchs und Wasserfrosch, Schleiereule und Habicht.
Der Naturfilm zeigt den Mikrokosmos der heimischen Tierwelt in und um die Eiche im Lauf eines ganzen Jahres. Dabei verzichtet er auf jeglichen Sprecherkommentar und verwendet nur Musik und die Klänge und Geräusche der Natur.
„Die Filmemacher dokumentieren das Ökosystem des Baums im Wechsel der Jahreszeiten, wobei sie sich ausgiebig der dramaturgischen Spannungsmittel des Erzählkinos bedienen und imposante Bilder präsentieren.“ (Filmdienst)
„Die Eiche ist ein Film zum Sehen, Hören und Staunen, der auf "das Exotische" verzichtet, und stattdessen den Blick auf die Wunder im Kleinen und scheinbar Bekannten lenkt - ohne die Lebenswelten einfach nur realitätsgetreu abzubilden. ... Dokumentarisch ist das nicht. Aber so mitreißend, wie es nur eine spielfilmartige, an den Konventionen des Actionkinos orientierte Inszenierung zu leisten vermag. .