Über den vier Edelstahl-Tischen im Sektionssaal der Pathologie des Schwabinger Krankenhauses steht die lateinische Inschrift „Mortui vivos docent“ – „Die Toten lehren die Lebenden“. Krimifans dürfte dieser Anblick vertraut sein, auch wenn sie den Raum nie persönlich betreten haben. Der Sektionssaal diente bereits mehrfach als Kulisse für Dreharbeiten.
Oberpräparator Alfred Riepertinger führt durch die Räumlichkeiten des Instituts für Pathologie und gibt vor Ort spannende Einblicke in seine Arbeit. Teil der Führung ist auch die „Siegfried-Oberndorfer-Lehrsammlung“ mit rund 1000 Präparaten, darunter als ältestes Exponat eine etwa 3500 Jahre alte Mumienhand.
Der Zugang zum Institut (Haus 32, Erdgeschoss – zugleich Treffpunkt) erfolgt ausschließlich über die Einfahrt an der Isoldenstraße.