Lagerfeuer, Erntedank und keltische Geschichten

Jahreskreisfest zur Tag-und-Nacht-Gleiche


Um die Tag-und-Nacht-Gleiche wird in vielen Kulturen traditionell ein Erntedankfest gefeiert und der Übergang in die dunkle Jahreszeit begangen. Für die keltischen Gemeinschaften, die einstmals in unserer Gegend lebten, stand diese Zeit im Zeichen der Ernte und schwerer körperlicher Arbeit. Abhängig vom Wetter und dem Segen der göttlichen Welt entwickelten sich zahlreiche Zeremonien und Rituale für das Ernteglück. Sie sind mit dem Fest "Mabon" verbunden, das gleichzeitig ein Schwellenfest ist. Die Menschen bereiteten sich auf den Winter vor. Dafür war nicht nur ein ausreichender Essensvorrat überlebenswichtig, sondern auch das Sammeln und Verarbeiten von Heilkräutern. Das ging einher mit einem Rückzug in die Stille und Verbundenheit mit den Ahnen. 

Am Abend der Tag-und-Nacht-Gleiche begeben wir uns auf die Spuren der keltischen Siedler, hören Geschichten am Lagerfeuer und danken für die Ernte. Mit einem „Herbstheilkraut“ räuchern wir und lernen ein überliefertes Ritual kennen. Wildnis- und Naturpädagogin Barbara Thaler berichtet über die Bedeutung und Wirkungen dieser Handlungen und gibt Anregungen, wie Elemente der keltischen Einstimmung auf den Winter in der heutigen Zeit in den Alltag eingebaut werden können.

Bitte mitbringen: dem Wetter entsprechende Kleidung, ggf. Trinken und Brotzeit, ein Sitzkissen oder ggf. ein Klappstuhl.




1 Tag, 23.09.2022
1 Termin(e)
ZeitOrt
Fr23.09.2022
17:30 - 19:30 Uhr
Barbara Thaler
222N1070
Kursgebühr: 17,50 €

Belegung: 
Plätze frei
 (Plätze frei)

Weitere Veranstaltungen von Barbara Thaler

Sa 29.10.22
14:00– 16:30 Uhr
Plätze frei