Die ganz alten Neufahrner - die jüngsten Funde zur Frühgeschichte des Ortes

Informationsabend des Heimat- und Geschichtsvereins Neufahrn
Beim Erdabhub am ehemaligen Pfarrhof im Pfarrweg 7 entdeckten Archäologen die Spuren einer frühmittelalterlichen Siedlung. Fast unversehrt waren auch sieben Skelette in drei Gräbern. Fachleute datieren die Funde in das 8. Jahrhundert, also in die Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung Neufahrns. Auch bei der Sanierung des Mesnerhauses in der Dietersheimer Straße fanden die Archäologen unter den Fundamenten viele Gräber, die mehrere Hundert Jahre alt sind. In die Bronzezeit datiert wird ein „Hockergrab“, das im Frühjahr dieses Jahres zwischen Neufahrn und Mintraching freigelegt wurde. Der oder die Tote dort lebte bereits vor etwa 3.000 Jahren. Das Gefild war also bis heute durchgehend besiedelt, Neufahrn und die umliegenden Dörfer sind demnach sehr viel älter als die Urkunden des frühen Mittelalters beweisen.

Über die jüngsten Funde über die frühen Neufahrner und Neufahrnerinnen berichtet Kreisarchäologin Delia Hurka.
 




1 Abend, 15.11.2022
Dienstag, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Delia Hurka
222N1037

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